Im September heißt es zum 2. Mal in ganz Europa und Ostbelgien #BeActive!

Die Europäische Woche des Sports findet im September 2016 zum zweiten Mal statt. Das Motto der Kampagne lautet dieses Jahr erneut #BeActive. Das Ziel ist es alle EU-Bürgerinnen und -Bürger dazu zu ermutigen, sich sowohl während der Veranstaltungswoche sportlich zu betätigen, als auch das ganze Jahr über aktiv zu sein.

Die DG macht mit und wird fit

Auch die Deutschsprachige Gemeinschaft macht wieder mit. Rund 40 ostbelgische Fitnesscenter, Gemeinden, Sportvereine und –verbände bieten vom 3. bis zum 23. September über 100 Aktivitäten an.

Für jeden ist etwas dabei. Wer es ruhiger angehen will, kann bei Thai Chi, sanftem Pilates, Billard oder Petanque mitmachen. Diejenigen, die es intensiver mögen, können Rugby spielen, einen Indoorcycling Marathon laufen oder boxen. Auf dem Programm stehen altbekannte Sportarten wie Schwimmen, Golf und Handball und Neulinge wie BodyPump, Kidoin Gesundheitstraining und Tai Chi Chuan.

Halbmarathon zum Start

Laufspaß über die Grenzen hinweg verspricht der 6. Eifel-Ardennen-Halbmarathon. Er findet am 3. September um 17:00 Uhr in St. Vith statt und ist der Auftakt für die zweite Europäische Woche des Sports.

Ob als privater Freizeit-Jogger oder als Team aus einem Unternehmen – alle dürfen mitmachen. Auf den 21,1 Kilometern hauchen Sie nicht, sondern powern dem Motto #BeActive Leben ein. Die Strecke führt von St. Vith aus über die Grenze in das rheinland-pfälzische Bleialf. Mehr Informationen finden Sie über den weiterführenden Link.

Neuheit 2016: Der #BeActive-Schnupperpass

Pro Aktion, an der Sie teilnehmen, erhalten Sie einen Stempel auf Ihrem #BeActive-Pass. Wenn Sie mindestens drei Stempel – gerne auch mehr – haben, können Sie den Pass im Ministerium abgeben oder per Post dorthin schicken. So nehmen Sie an einem Gewinnspiel teil.

Dem Sieger winken 150 Euro - sei es ein Jahresbeitrag für den Sportverein, eine Zehnerkarte für die Zumba-, Pilates- oder Fechtkurse oder einen Beitrag für das Fitnessstudio-Abo. Reinschnuppern lohnt sich also!

2016 rückt die DG zwei Themen in den Fokus

Sportstudie

Die DG gab 2015 eine Studie zum Thema Breitensportentwicklung in Auftrag. Ziel ist es, eine zeitgemäße, auf Gemeinschaftsebene angesiedelte Sportplanung auszuarbeiten. Die Studie setzt sich aus drei Bausteinen zusammen: einer Vereinsbefragung, einer Bürgerbefragung und dem Sportstättenregister, das die sportinfrastrukturelle Situation auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft veranschaulicht

Die wissenschaftlich repräsentative Bürgerbefragung erfolgt im Juni. Über 4.000 Privatpersonen erhalten per Post einen Fragebogen. Diesen gilt es bis zum 15. Juli auszufüllen. Wenn Sie also einen Brief erhalten, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie an der Umfrage teilnehmen.

Am 10. September erfahren Sie im Ministerium mehr zu den Ergebnissen der Studie.

Projekt „Fitte Schule“

Bewegungsmangel setzt überwiegend nach der Schulzeit ein. In der Regel sind 60% aller Schülerinnen und Schüler einem Sportverein angeschlossen. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind es (Stand 2012) insgesamt 22.106 Personen, davon sind 8.529 unter 18 Jahre. Das entspricht einer Quote von 38% aller unter 18-Jährigen.

Die Schule ist der einzige Ort, wo die Begeisterung für Bewegung bei allen Kindern geweckt werden kann. Hier setzt das Projekt „Fitte Schule“ an. Die teilnehmenden Schulen bauen Bewegungsangebote in jeden Schultag ein – vor, während, zwischen und nach den Schulstunden. Zudem gestalten sie gemeinsam mit den Schülern die Umgebung –beispielsweise den Schulhof - um, damit sie Lust auf mehr Bewegung macht.

Wenn eine Schule 12 Aktivitäten im Schuljahr durchführt, erhält sie die Auszeichnung „fitte Schule“. Bei 17 Aktivitäten wird sie sogar zur „topfitten Schule“ gekürt. Detaillierte Informationen zum Projekt finden Sie im weiterführenden Artikel.

Die hiesigen Schulen sind bereits unterrichtet und eine Pilotphase wurde erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen der Europäischen Woche des Sport - also zum Beginn des Schuljahres 2016-2017 - startet das Projekt in Schulen der Deutschsprachigen Gemeinschaft.