Schwimmmarathon 2019

Ostbelgier stellen neuen solidarischen Rekord auf

Etwa 4000 Personen sprangen erneut für den guten Zweck ins kühle Nass. Das Ministerium beteiligte sich im Vorfeld wie immer maßgeblich an der Organisation und Koordination. Am Vorabend und Tag selbst waren wir mit zwei Schwimmmannschaften vor Ort.

Am 30. Januar ging es hoch her in den Schwimmbädern Bütgenbach, Eupen, Kelmis und St. Vith. Dort zogen kleine und große Ostbelgier genau 153.205 Bahnen; um gegen die Armut zu kämpfen. Damit brachen sie den Rekord aus dem Jahr 2014: Sie schwammen exakt 8.812 Längen mehr!

Warum meine Kollegen und ich mitmachen? Es ist ein tolle Kombi, Sport mit einem guten Zweck zu verbinden. Es macht einfach Spaß, aktiv seine Solidarität zu zeigen! Sandrine Dinon, Mitarbeiterin aus dem Ministerium.

  • Bütgenbach: 32.625
  • Eupen: 51.070
  • Kelmis: 28.238
  • St. Vith: 41.272
  • im Total: 153.205

Wie jedes Jahr spendeten die Lions Clubs Eupen und St. Vith 20 Cents pro Länge. Auch beim BRF-Spendentelefon herrschte Hochbetrieb.

Was die Höhe der Spenden über all die Jahre hinweg anbetrifft, so knackte die 24. Ausgabe die Millionenmarke. Der Erlös ging wie immer an Menschen in Not bzw. karitative Vereinigung in der Deutschsprachigen Gemeinschaft – beispielsweise an das Rote Kreuz, die Anonyme Hilfe, Wohnraum für alle, die Vinzenz Vereine und viele mehr.

Ministerium mit an Bord bzw. im Wasser

Die Organisatoren – sprich die Lions Clubs, der BRF, das GrenzEcho, … - agieren hinter den Kulissen, aber auch im Wasser selbst. Sie schicken immer eine oder mehrere Mannschaft(en) ins Rennen. Vom Ministerium schmissen sich fünf Mitarbeiter aus dem Fachbereich Sport am Dienstagabend ins Badedress.

„Wenn man ein so großes Event organisiert und diese Aufregung und Motivation spürt, möchte man selbst aktiv werden und mitschwimmen“, berichtet Colette Renardy, eine Mitstreiterin seit 2000. „Und schließlich haben wir Organisatoren eine Vorbildfunktion und müssen mit gutem Beispiel vorangehen“, meint Renardy.

Am Tag selbst ging ein zweites Team aus dem Ministerium an den Start. Neun Mitarbeiter zogen ihre Bahnen in Eupen. „Nach einer Stunde kamen wir auf 968 Längen. Eigentlich sollten wir zu dem Zeitpunkt aus dem Wasser raus, aber wir wollten auf jeden Fall den 1.000er voll machen und sind halt nochmal ins Becken gehüpft“, erzählt die Ministeriumsmitarbeiterin Sandrine Dinon.

Nach dem Schwimmmarathon ist vor dem Schwimmmarathon

Nächstes Jahr steht ein Jubiläum an: Das größte ostbelgische Breitensportevent feiert seinen 25. Geburtstag.

Und steht etwas Besonderes an? „Wir haben schon viele Ideen, die allerdings noch ausgearbeitet werden müssen“, erklärt Kurt Rathmes, Fachbereichsleiter für Sport im Ministerium. „Ein Viertel Jahrhundert voll sportlicher Solidarität soll auf jeden Fall einen gebührenden Rahmen bekommen.“

Mehr Informationen zum Schwimmmarathon erfahren Sie im weiterführenden Link.